hilzinger trotzt Krise
Auftragsplus von 18,4 %
Die Unternehmensgruppe hilzinger mit Hauptsitz im Badischen Willstätt bei Kehl beschäftigt europaweit 691 Mitarbeiter und zählt zu den führenden Herstellern von Fenstern und Türen.
Seit Jahren verbucht Firmeninhaber Helmut Hilzinger Zuwächse und das, obwohl die Branche insgesamt über massive Rückgänge klagt - die letzten Jahre hat sich der Fenstermarkt in Deutschland mehr als halbiert. Dagegen reißt der positive Trend bei hilzinger nicht ab. Trotz Wirtschaftskrise verbucht man für die erste Jahreshälfte eine positive Entwicklung.
Das Auftragsplus alleine am Standort in Willstätt beträgt nach dem ersten Halbjahr 18,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Seit Wochen arbeiten die Mitarbeiter am Limit. Der Vertrieb und auch die Produktion leisten Überstunden und auch Samstagsschichten. Nach Abstimmung mit den Mitarbeitern werden an bestimmten Standorten selbst in der Urlaubszeit Sonderschichten gefahren. Eine Entwicklung mit der man in dieser Deutlichkeit Anfang des Jahres nicht gerechnet hatte. Der lange kalte Winter und auch die Negativpolitik rund um das Thema Wirtschaftskrise haben anfänglich zu einem zögerlichen Investitionsverhalten bei Bauherren und Modernisierern geführt.
Das sehr erfolgreiche Geschäftsjahr 2008 mit einem kummulierten Umsatz von 113,8 Millionen Euro wird die Unternehmensgruppe hilzinger 2009 voraussichtlich überschreiten. Besonders erfreulich ist dabei die Tatsache, dass an allen bundesweit vierzehn Standorten Zuwächse zu verzeichnen sind. Besonders das Segment der Fenstermodernisierung im privaten aber auch gewerblichen und öffentlichen Bereich hat stark zugelegt. Ebenso das Exportgeschäft in die Schweiz und nach Frankreich.
Eine Entwicklung, die hilzinger ermutigt sowohl in Personal als auch in die Fertigungskapazität zu investieren. Der erste Schritt wurde bereits vollzogen: Bereits vor einigen Wochen hat man neue Mitarbeiter in den Bereichen Technik, Produktion, Vertrieb und Marketing eingestellt. Was die Fertigungskapazität betrifft investiert hilzinger noch dieses Jahr zirka 2 Millionen Euro in neue Maschinentechnologie.
Die Ursachen für diese positive Entwicklung sieht Helmut Hilzinger zum einen gerade in der Wirtschaftskrise, denn Hauseigentümer haben erkannt, dass die Investition des Ersparten in das Eigenheim die sicherste Alternative der Geldanlage ist. Zum Zweiten wird aufgrund der steigenden Energiepreise tendenziell mehr Geld für energiesparende Systeme ausgegeben. Neue Fenster und Türen gehören hierbei zu einer günstigen und effektiven Maßnahme mit einer hohen Energiesparrendite. Die Förderprogramme aus dem Konjunkturpaket I und II tragen Ihr Nötiges dazu bei und ermutigen private Haus- und Wohnungseigentümer sowie
Kommunen in Ihrer Entscheidung zeitnah zu investieren. Nicht zuletzt hat der Erfolg aber auch mit der Philosophie, der Qualität und dem sehr breiten Produktprogramm des Willstätter Fensterunternehmens zu tun.
In die zweite Jahreshälfte sieht Helmut Hilzinger optimistisch. Das zweite Halbjahr ist normalerweise sogar das bessere. Der Winter naht und viele möchten vorher noch Ihre neuen Fenster ordern.

- Geschäftsführer Helmut Hilzinger in der Fensterproduktion







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