Energetisch modernisieren mit Fenster und Fassade

- v.l.n.r.: Harald Schmidt (Marketing hilzinger GmbH, CSU-Parteivorsitzender Erwin Huber und Helmut Hilzinger Geschäftsführer der hilzinger Unternehmensgruppe).
Parlamentarischer Abend in Berlin stand im Zeichen des Klimaschutzes
Berlin. Zum Gedankenaustausch über Klimaschutz und Energieeffizienz traf sich der Willstätter Fensterbauunternehmer Helmut Hilzinger und weitere Vertreter des Verbandes der Fenster- und Fassadenhersteller (VFF) am 7. November mit zahlreichen Abgeordneten des Deutschen Bundestages zum Parlamentarischen Abend. Mit dabei war unter anderem der CSU-Parteivorsitzende Erwin Huber. Diskutiert wurde über die energetische Sanierung und moderne Wärmeschutzfenster.
In der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin stand bei der äußerst gelungenen Veranstaltung die dringend nötige energetische Modernisierung des Gebäudebestandes mit Fenstern im Mittelpunkt der Gespräche. Im Einklang mit den Klimaschutzzielen der Bundesregierung erhofft sich Helmut Hilzinger, Präsidiumsmitglied des Verbandes der Fenster- und Fassadenhersteller (VFF), von der Politik schnelle Fortschritte bei der Verbesserung der energetischen Standards im Gebäudebereich und einen entsprechenden Ausbau der Fördermittel für die Modernisierung von Altbauten. Ein wichtiges Ziel des VFF ist zudem eine Modernisierungsverpflichtung für die noch immer vorhandenen 30 Mio. einfachverglasten Fenster in Deutschland. Im Vergleich zu einer Wärmeschutzverglasung geht bei einfachverglasten Fenstern fünf Mal soviel Energie verloren.
Den Politikern und zahlreichen Gästen aus Behörden und Ministerien wurden hochkarätige Fachvorträge geboten. Unter anderem sprach Dr. Wolfgang Feist, Leiter des Passivhaus-Instituts Darmstadt und Pionier des Niedrigenergiehaus-Standards, über verbesserte Energieeffizienz im Gebäudebereich und schloss den Kreis zwischen Erhalt der Bausubstanz und wirtschaftlicher Bedeutung der Energiespar-Maßnahmen. Er wies auf das erklärte Ziel der Bundesregierung hin, 2008 die Anforderungen an die Wärmedämmung um 30 Prozent zu verschärfen. Investitionen in Wärmedämmmaßnahmen seien, wenn Sie richtig geplant sind auf jeden Fall wirtschaftlich und rechnen sich. Außerdem schaffen Investitionen Arbeitsplätze in der Baubranche.
Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des VFF betonte, dass von den 560 Millionen Fenstereinheiten im deutschen Gebäudebestand weniger als 40 Prozent mit Wärmedämmglas auf dem heutigen energetischen Stand der Technik ausgestattet sind Demnach müssten rund 340 Millionen Fenster in Deutschland modernisiert oder ausgetauscht werden.
Helmut Hilzinger forderte die Vertreter der Regierung auf, weitere Anreize zu schaffen um eine Investition in energetische Sanierungsmassnahmen zu beschleunigen. Zwar sei die Steuerermäßigung auf Handwerkerleistungen ein Schritt in die richtige Richtung, doch wirklich viel bewegen lässt sich dadurch nicht. Effektiver seien die „KfW-Förderprogramme“. Er verweißt auch auf unseren europäischen Nachbarn Frankreich. Dort profitiert das Handwerk seit Jahren durch den auf 5,5 % reduzierten Mehrwertsteuersatz auf Handwerkerrechnungen im Bereich der Sanierung und Modernisierung.






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