hilzinger informiert - Förderprogramme für Altbausanierungen

Energieeffizient Sanieren

Programm für Haus- und Wohnungseigentümer
Wer seine Fenster erneuern möchte kann auf einen Zuschuss oder ein zinsgünstiges Darlehen hoffen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert über das Programm "Energieeffizient Sanieren" sowohl Einzelmaßnahmen als auch die Kombination von Einzelmaßnahmen oder Sanierungsmaßnahmen, die zum KfW-Effizienzhaus-Standard führen.

Einzelmaßnahme
Sie möchten z.B. ausschließlich die Fenster erneuern. Sonst ist keine Maßnahme geplant.
Zuschuß: 10% der förderfähigen Kosten (max. 50.000 € / Wohneinheit)
Kredit: ab 0,75% effektiv p.a. (max. 50.000 € / Wohneinheit)

Kombination von Einzelmaßnahmen
Sie möchten mehrere Einzelmaßnahmen durchführen, z.B. die Fenster erneuern und die Fassade dämmen.
Zuschuß: 10% der förderfähigen Kosten (max. 50.000 € / Wohneinheit)
Kredit: ab 0,75% effektiv p.a. (max. 50.000 € / Wohneinheit)

KfW-Effizienzhaus
Ihre Sanierungsmaßnahmen sind so intensiv, dass ihr Haus nach der Sanierung einem Neubau entspricht.
Zuschuß bis zu 30% der förderfähigen Kosten
Kredit: ab 0,75% effektiv p.a. (max. 100.000 € / Wohneinheit)


Einbruchschutz
Im Rahmen des Programmes Energieeffizient Sanieren werden auch einbruchhemmende Maßnahmen an Fenstern, Balkon- und Terrassentüren gefördert. (Hinweis: Haustüren werden über das Programm „Altersgerecht Umbauen“ gefördert).


 

Altersgerecht Umbauen

Gefördert werden bauliche Maßnahmen in Wohngebäuden, mit denen Barrieren im Wohnungsbestand reduziert und die Sicherheit erhöht werden. Anträge können gestellt werden von Eigentümern von Einfamilien- oder Zweifamilienhäusern oder Eigentümern von Eigentumswohnungen. Gefördert werden auch Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz in bestehenden Wohngebäuden mit 10 % der förderfähigen Kosten, maximal 1.500,00 €. Der Mindestauftragswert muß 2.000,00 € betragen (Zuschussbeträge unter 200 € werden nicht ausbezahlt). Gefördert werden insbesondere Haustüren und Wohnungseingangstüren der Widerstandsklasse RC2 nach DIN EN 1627 (auch ohne Einhaltung der sicherheitstechnischen Anforderungen an die umgebenden Wandbauteile).

Weitere Infos finden Sie links im Menü, direkt unter www.kfw.de, bei hilzinger oder Ihrem hilzinger Partnerbetrieb in Ihrer Nähe.


 

Steuerbonus

Für den Einbau neuer Fenster können Modernisierer pro Jahr bis zu 1.200 Euro Steuern für die Handwerkerleistung zurück bekommen.
Ein Beispiel: In einem Einfamilienhaus werden für insgesamt 12.950 Euro die Fenster ausgetauscht. In dem Preis enthalten sind die Baustelleneinrichtung, die Demontage, die Entsorgung der alten Fenster sowie die Montage der neuen Fenster und 19 Prozent Mehrwertsteuer. Der komplette Arbeitslohn für die Handwerkerleistungen beträgt in diesem all 5.950 Euro. 20 Prozent davon gibt es gemäß § 35a des Einkommensteuergesetzes als Steuerbonus vom Finanzamt zurück, das sind 1.190 Euro. Das entspricht einem Preisvorteil von fast 10 Prozent der Investitionssumme.


Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass nur der Arbeitslohn des Handwerkers und die Fahrtkosten, nicht aber die Kosten für das Arbeitsmaterial absetzbar sind. Der Auftraggeber muss deshalb darauf achten, dass der Lohnkostenanteil - also die Montagekosten - getrennt auf der Rechnung ausgewiesen wird. Wird lediglich ein Festpreis vereinbart, der auch die Materialkosten enthält, erfüllt das die Anforderungen nicht.
Die Folge: Das Finanzamt zahlt nicht. Barzahlung ist ebenfalls tabu, denn der Fiskus verlangt als Nachweis einen Überweisungsbeleg auf das Konto des Handwerkers. Der Kunde muss Rechnungen und Belege mindestens zwei Jahre aufbewahren.


Die Modernisierung von Fenstern und Fassade lohnt sich steuerlich nicht zuletzt deshalb, weil Ausbau der alten und Montage der neuen Bauelemente sehr arbeitsintensiv sind. Der Lohnkostenanteil kann bei einem professionellen Fensteraustausch mit entsprechender Qualitätsgarantie schnell die Hälfte des Rechnungsbetrages ausmachen. Mit dem Steuerbonus holen sich Hauseigentümer praktisch die darauf gezahlte Mehrwertsteuer vom Finanzamt zurück. Der Steuerbonus gilt allerdings nur für die Modernisierung bestehender Häuser, nicht für Neubauten.

 

 

Rechnen Sie hier Ihren Steuervorteil aus:

Bitte tragen Sie hier die Brutto-Arbeitskosten
für den Einbau der Fenster ein
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Ihr Steuervorteil (maximal 1200 Euro)
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