hilzinger informiert - Förderprogramme für Neubau

Energieeffizient Bauen

Ab dem 1. April 2016 erhöht die KfW im Programm Energieeffizientes Bauen (153) den Förderhöchstbetrag auf 100.000 Euro. Damit können Bauherren ab Frühjahr kommenden Jahres doppelt so viel Förderung für den Bau eines besonders energieeffizienten Hauses erhalten. Gleichzeitig wird ein neuer Förderstandard eingeführt, das KfW-Effizienzhaus 40 Plus.

Der neue Förderhöchstbetrag macht die KfW-Förderung für Bauherren deutlich attraktiver: Ein zinsgünstiger KfW-Kredit über 100.000 Euro kann dann eine wichtige Säule der Baufinanzierung werden. Zusätzlich wird für die 20- und 30-jährigen Kreditlaufzeiten eine 20-jährige Zinsbindungsvariante eingeführt, die Bauherren langfristige Planungssicherheit bei der Finanzierung ihres Eigenheims bietet.

 

Effizienzhaus-Standards ändern sich durch gestiegene EnEV-Anforderungen

Auf Grund der gestiegenen Anforderungen der EnEV 2014 ab dem 1. Januar 2016 entfällt ab dem 1. April 2016 die Förderung für den Standard KfW-Effizienzhaus 70. Dafür wird - neben den bereits bestehenden Förderstandards KfW-Effizienzhaus 55 und 40 - ein weiterer Standard KfW-Effizienzhaus 40 Plus mit einem attraktiven Tilgungszuschuss angeboten.

 

Was ist der Standard KfW-Effizienzhaus 40 Plus?

Der Standard KfW-Effizienzhaus 40 Plus gilt für Häuser, bei denen ein wesentlicher Teil des Energiebedarfs unmittelbar am Haus erzeugt und gespeichert wird. Wichtige Anforderungen für die KfW-Förderung sind: 

 

1. Das Haus bezieht Strom aus einer eigenen Photovoltaik-, Windkraft- oder Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage (BHKW). Der vorgegebene Mindestertrag richtet sich nach der Anzahl der Wohneinheiten und der Größe der Nutzfläche.

2. Der selbsterzeugte Strom kann stationär gespeichert werden (Stromspeicher).

3. Das Haus verfügt über eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

 

Eine Visualisierung von Stromerzeugung und Stromverbrauch über ein entsprechendes Benutzerinterface muss vorgesehen werden.